Das "Muss" an Crossrennen

(meint Andreas) 26.12.2010 / Zuschauersport  Weihnachtscross in Harburg.

Es hatte ja ordentlich Schnee gegeben. Für Hamburger Verhältnisse. An der Ostseeküste musste der Weihnachtsmann mit seinem Paketservice durch Schneewehen. So schlimm war es dann in Harburg wirklich nicht. Aber es lag genug, das man sich sorgen konnte, als Fahrer oder Veranstalter, ob alles glatt gehen würde. Oder vielleicht auch lieber nicht so glatt. Als Zuschauer sorgte man sich mehr, ob es lohnen würde, zu kommen, zu sehen und zu staunen.

Sonnig, weiß, flach und kurz

Tour zum Weihnachtsmarkt  Hamburg am 18.12.2010 / 9 TeilnehmerInnen / geschätzt 25 km

Ich hatte etwas von leichtem Geländerad geschrieben. Angesichts der Schneeverhältnisse nahm ich dann doch seit langer Zeit mal wieder den Gummitrecker vom Hacken. Aber es sieht schon toll aus, Sonne und Schnee und dann kurz zum Weihnachtsmarkt. Zu neunt ging es erst mal parallel zur S-Bahn Richtung Hamburg,  ein kleiner Schlenker durch die Boberger Dünen  und dann kommt ja praktisch auch schon der Weihnachtsmarkt auf der Fleetinsel. Sie hatten Feuerzangenbowle (Was war eigentlich mit Dierks Tour am Freitag eine Woche zuvor ?).

Orientierungs-CTF

12.12.2010 / 17 Teilnehmer / ca. 80 km

Aufpassen muss man immer, besonders auf dem Rad im Gelände. Aber gab es eine Woche zuvor noch Eis und Schnee, hatte eine Warmfront rechtzeitig das Meiste abgeräumt. Michael konnte das Experiment mit der Orientierungs CTF guten Gewissens starten. Ein paar glatte Stellen verblieben zwar und Warmfront hört sich auch kuscheliger an, als es wirklich war. Als die Schneeschauer kamen, war die Temperatur noch knapp über Null und als es am Spätnachmittag zu frieren begann, schien wenigstens die Sonne. Alles in allem war es fordernd, aber regulär und verantwortbar.

Lübecker Weihnachtsmarkt 2010

Finanzierung mit 0%. Man fragt sich, warum die Iren da nicht nachgefragt haben. Die Werbetafel am Bergedorfer Bahnhof ist eine der Konstanten bei der jährlichen Weihnachtsmarkttour nach Lübeck. Sie bietet in gewisser Weise einen Blick auf die Welt. Und die Welt war im wesentlichen weiß und glatt geworden. Persönlich habe ich damit durchaus meine Schwierigkeiten, insbesondere wenn ich nicht hinterm Ofen, sondern auf dem Rad sitze.

Plage der Marsch

Wir (das heißt webmaster@endspurt) haben einen Link zu einem Zeitungsartikel der www.shz.de bekommen:Rennradfahrer, Plage der Marsch?

Das ist eigentlich ein übliches Frühlingsthema, aber jetzt scheint sich im Kreistag von Pinneberg eine schwarz-grüne Koalition gegen Radfahrer zu bilden. Wir sollen da alle mit dem Auto fahren.  

Schweriner Weihnachtsmarkt, der Stern im Norden

  Schweriner Weihnachtsmarkt, der Stern im Norden

  Oder „Wo bitte geht’s zur weitentferntesten Back Factory“
 
 
 

Saubere Crosser !

als Zuschauersportler beim Crossrennen in Volksdorf / RG Hamburg (28.11.2010)

Mir schwebt immer noch die Schaffung des Bildes vom ultimativen Fahrradsportler vor. Aber was ist der ultimative Radsportler? Zählt das zähe Durchhalten über lange Distanzen oder der elegante Auftritt vor der Eisdiele? Das schlaue Fahren im Windschatten oder die Arbeit an der Spitze? Wissen um Weg und Gelände, die Fähigkeit sich selber zu helfen oder nur die Beine? Oder sind gar die Artisten auf dem Einrad die eigentlichen Radsportler? Wie auch immer, Crosser fahren durch Schlamm und Dreck und man sieht Ihnen an das sie gearbeitet haben, obwohl alles nicht mal so lang wie ein Fußballspiels dauert. Als Zuschauersport ist es weit schöner als alles, was andere Sportarten so zu bieten haben. Kein Eintritt und man kommt buchstäblich auf Griffweite an die Sportler heran.

1. Helmut-Verleihung

HFS-Bambi Verleihung / ca. 40 Teilnehmer / 0 km   / 19.11.2010 Betriebssportcasino

Helmut macht schon einen tollen Job. Wenn man wissen will, wie es so war, auf der letzten RTF oder was als nächstes auf dem Rad anliegt, Helmuts Fahrradseite ist hier in Norddeutschland erste Wahl für Informationen rund ums Rad . Die Fülle kommt durch freiwillige und unbezahlte Mitarbeit der zahlreichen Hobby-Reporter zustande. Im Forum wird über die meist sportlichen Erlebnisse des Wochenendes berichtet und ausführlich kommentiert. Dieser Einsatz wurde jetzt durch die Verleihung von HFS-Bambis (Helmuts) gewürdigt.

Feier bei Walter

Es soll der erste Herbststurm gewesen sein. Feuchte Autos am Hafen und ein paar herabgefallene Äste, mehr war nicht. Das hat uns bei der Vereinsfeier am 12. November im gediegenen Ambiente des Landhauses Walter aber alles nicht weiter interessiert. Da die Veranstaltung im Saale stattfand, war auch die Windrichtung belanglos. Leider fehlte Motta, unter Umständen hätte er uns zu einem weiteren Level der Windrichtungserkenntnis beim Radfahren führen können. Vieleicht wäre uns auch noch etwas zur idealen Windrichtung für Vereinsfeiern eingefallen. Das Thema kam jedenfalls nicht zur Sprache, so konnte die Feier dann in bewährten Bahnen, unbelastet von theoretischem Überbau, ablaufen. Aber was sind bewährte Radbahnen? Endspurt betätigt sich in der Regel  mit dem Rad in freier Natur. Wie auch immer, diesmal fand es im Saale statt und ohne Rad. Das war angesichts des Wetters wohl auch gut so.  

Plan B

5 TeilnehmerInnen / ca. 95 km am 6.November 2010 entlang der dänischen Grenze (Jütland).

So ganz alleine ist man ja nie. Jedenfalls nicht auf dem Hauptbahnhof. Aber meine Chancen bei blonden Mädchen in Pumps kalkuliere ich eher niedrig. Sehr niedrig. Sogar die Radfahrerin mit dem bepackten Alltagsrad war nicht wirklich mein Fall. Sie wollte nach Berlin, eigentlich mit dem Bus. Der nimmt aber keine Räder mit. So schlecht ist der Fahrkartenautomat auch gar nicht. Er weiß die Verbindung nach Berlin, aber erst mal muss ich meine Fahrkarte rausbekommen. So ein Automat ist auch nur ein Mann, eins nach dem anderen. Trotzdem, kein Mitfahrer nach Klanxbüll. Dabei war das Wetter gar nicht schlecht. Die 2 Kilometer im Regen bis zur U-Bahn hatten nicht für nasse Füße gereicht und für den äußersten nördlichen Rand unseres Landes war sogar trockenes Wetter mit Sonnenschein zu erwarten.
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