Vereins Historie (11)


 
Eines meiner Lieblingsbilder aus dem Vereinsarchiv! Laut den Experten vom Altonaer Bicycle Club wohl 1911 auf St. Pauli entstanden. Den Bezug zu Endspurt kann ich leider nicht ausmachen. Man beachte die Neigung der Bahn und die Lässigkeit, mit der der Fahrer mit Pudelmütze auf dem Sattel lehnt während andere die Hälse strecken, um überhaupt zu sehen zu sein.

20. Vattenfall-Cyclassics

Jeder der mich kennt weiß, dass ich überzeugter und begeisterter Teilnehmer der Vattenfall-Cyclassics bin und zum Glück immer heil ins Ziel gekommen bin. Ein paarmal war es aber auch brenzlig, dass muss ich zugeben. Das hat der Begeisterung keinen Abbruch getan und es stand nie außer Frage, dass ich im Jahr darauf wieder dabei bin auf der langen  Strecke! Für mich ist nur die Distanz die Herausforderung.

20. Cyclassics und die Jedermänner und –frauen

Auch ich war mal dabei, so als Aktiver bei den Cyclassics und habe dann aber auch recht bald die Lust an der aktiven Teilnahme verloren. Aber viele sind von Anfang an dabei und finden es immer noch toll. Und es war auch toll, gutes Wetter und eine abgesperrte freie Strecke. Was will man als sportlicher Radfahrer mehr. Außerdem, zehntausende können nicht irren. Das muss man als Funktionär einfach akzeptieren.

Rund um die Binnenalster

Young- und Specialclassics

Die letzte Etappe der Youngclassics findet am Tag vor den Cyclassics statt. Und das auch schon zum 10.Mal. Es sollten 35 Runden um die Binnenalster gefahren werden. Mein Auto hatte ich an den Deichtorhallen abgestellt. Das ist insofern erwähnenswert, weil noch 2 Fahrzeuge auf der Strecke standen und die Abschleppwagen nicht so richtig durch den Verkehr kamen. Dafür musste ich ein wenig zu Fuß gehen und konnte so nebenbei, die Vorbereitungen für die Hauptveranstaltung, die Vattenfall Cyclassics, zur Kenntnis nehmen. Die U17-Fahrer wurden mit Verspätung auf die Strecke geschickt und das Rennen auf 30 Runden verkürzt.

Deichklassiks, die RTF vor dem Weltcup

Der RV Altona hat die ehemalige RTF „Vor dem Weltcup“ übernommen und leicht abgewandelt, d.h. insbesondere einen anderen Startort gewählt. Die Ursprungs-RTF war eine Gemeinschaftsveranstaltung unter dem Dach des RVH. Damals hieß der zuständige Koordinator noch RTF-Fachwart. Das war damals Rolf Titel, unser langjähriger 1.Vorsitzender bei Endspurt. Lang ist es her, aber die 20 Jahre von den Cyclassics erreicht diese RTF nicht ganz. Auch der Name „2.Deichklassiks“ deutet auf einen gewissen Bruch, eine geänderte Sichtweise hin. Die Deichklassiks haben aber ältere Wurzeln als “2.“ vermuten lässt. Das interessiert einen ja normalerweise nicht, aber wenn die Cyclassics 20 werden, dann denkt man über sowas nach. Mal sehen, vielleicht habe ich im Winter ja mal Zeit und Lust genau zu forschen, wie und wann das alles genau war.

Youngclassics: Tour de France - Gefühle rund um Otter

Die Tour de France ist ein Etappenrennen quer durch Frankreich. Als Radtourist, der im Fernsehen dazu Bilder von Schlössern und die Rezepte der Region serviert bekommt, kann man das auch als erweiterte Wanderfahrt verstehen. Es geht um diese Erweiterungen, die bei der Tour dazukommen, also die Begleitfahrzeuge. Sowas sieht man bei uns, bei einem Radrennen, nicht allzu oft. Die Rennkurse sind einfach zu kurz. Aber in und um Otter, das liegt kurz hinter Buchholz, dann in Tostedt links abbiegen und man ist da, geht das. Jedenfalls wenn die Youngclassics, einem international besetzten Radrennen für U17-Mannschaften, kurz vor den Cyclassics zu Gast sind.  

Der Sieger aus Dänemark (von hinten) hat zwei Trikots bekommen, das grüne und das gelbe. Die Team-Kollegen freuen sich.

20 Jahre Cyclassics

Als es losging, vor 20 Jahren, mit der Kombination aus Jedermann- und Profiradrennen in Hamburg, hieß der städtische Stromversorger noch HEW und hatte das Netzmonopol. Die Energie wurde aus Kohle und Kernen gemacht. 2002 war es damit vorbei, mit der HEW. Die Stadt Hamburg verkaufte die HEW an Vattenfall und aus der HEW-Cyclassics wurden die Vattenfall Cyclassics. Inzwischen wird Strom aus Wind und Sonne gewonnen und irgendwie fließt es nicht mehr so gut, mit den Gewinnen bei Vattenfall. Für den Strom zahlen wir trotzdem immer ein wenig mehr. Wo fließt sie nur, die Energie und es, unser Geld? Und gibt es nächstes Jahr noch die Cyclassics? Seit 2014 ist Upsolut, Lagardère. Sonst ändert sich nichts? Fragen über Fragen. Wer Antworten dazu erwartet, braucht hier nicht mehr weiterzulesen.

Etwas schräg

Von der Tour auf dem Marschbahndamm (insgesamt gut 50 km / 8 TeilnehmerInnen)

Passt schon! Also die Überschrift. Wenn es mir gelungen wäre, die Kamera gerade auszurichten, wäre der Titel wohl auch etwas rechtwinkliger geworden. Es passte schon, auch wenn die Teilnehmerschar gemischt zusammengesetzt war, auch wenn einige Wetterberichte schlimmes prophezeiten. Es war praktisch die ganze Tour über trocken, windstill, bei angenehmer Temperatur. Der Marschbahndamm ist flach und wenig spektakulär und trotzdem es hat Spaß gemacht! Und fast zum Schluss haben wir uns noch kurz andere schräge Typen auf dem Rad angesehen. Aber man kann zumindest erwägen, ob die Wahrnehmung nicht auch etwas mit der nicht ganz geraden Perspektive eines Radsportfunktionärs zu tun hat.

Erste Klasse

Von der RTF ab Lohbrügge (9.8.2015)

Manfred Schwarz von der BSV wurde unterstützt von einem All-Star-Helferteam, um die RTF ab Lohbrügge zu einen erstklassigen Genuss zu machen. Und auch das Wetter spielte mit. Reichlich Sonne, aber nicht zu warm und auch der Wind hielt sich zurück. Ziemlich genau 500 StarterInnen ließen es sich gut gehen. Manchmal hat man sich sowas auch mal verdient.

Workshop auf der Radrennbahn

Als Freiluftsportler mit dem Bedürfnis nach Auslauf, empfindet man ein Dach ja als Indiz für Käfighaltung. Wenn es dann richtig zu regnen anfängt, besteht immer noch die Möglichkeit, die Meinung zu überdenken. Aber die Radrennbahn ist nicht die Straße und muss geübt werden. Also zur Sicherheit schon mal üben, auch wenn es trocken ist. Das Hamburger Radrennbahn-Team bietet dazu entsprechende Workshops, an. Es stehen sogar einige Bahnräder leihweise zur Verfügung. Aber das war jetzt der letzte Kurs für dieses Jahr. Ab Mitte September verwandelt sich die Radrennbahn wieder in ein Eishockey-Stadion.  

Marschbahndamm

Nur so zu Erinnerung: http://endspurt-hamburg.de/node/2305

 

Ergebnisse Zeitfahren

Wir haben es durchgezogen, unser Zeitfahren. Start und Ziel war am Schützenhaus des Schützenvereins Moorwerder. „Der eingedeichte und dünnbesiedelte Landstrich (Moorwerder) ist westlich der Norderelbe an der Südostspitze der Insel Wilhelmsburg gelegen“ Das habe ich so bei Wikipedia abgeschrieben, damit beim nächsten Mal mehr den Weg finden. In der nächsten Woche ist übrigens Schützenfest. Ich wünsche den Kollegen mindestens so gutes Wetter, wie wir es zum Zeitfahren hatten: Sonne und nicht zu warm. Die ZeitfahrerInnen hätten sich etwas weniger Wind gewünscht, aber irgendetwas ist ja immer.

Einzelzeitfahren am Sonnabend

Aufgrund einer Mail vom Kollegen: Das Einzelzeitfahren findet auf Wilhelmsburg statt und zwar in der südöstlichen Ecke. (Da wo die Elbe sich in Norder- und Süderelbe teilt.) Wir hoffen ohne Anmeldung auszukommen und gehen davon aus, dass die Teilnehmer zur Not auch zu Helfern werden.

http://www.endspurt-hamburg.de/node/2198

 

Alma Mater / RTF & Marathon der RG Uni HH (19.07.2015)

Vom Marathon habe ich nur die Schilder gesehen. Ca. 20 Teilnehmer haben sich auf die 218 Kilometer lange Strecke begeben. Um 7:30 Uhr muss es noch trocken gewesen sein, jedenfalls war es das, als ich etwa um diese Zeit mein Auto mit dem Rad beladen habe. Die Veranstaltung der RG Uni hatte aber auch starke Konkurrenz. Die 24 Stunden von Nortorf und beim Triathlon wird auch Rad gefahren.(Nachtrag: Außerdem gab es auch noch ein MTB-Rennen in Buchholz).  Für die, die es trotzdem zur TU Harburg geschafft hatten, gab es noch ein kleines Wetter-Problem. Pünktlich zur Startzeit hatte der Regen den Rhythmus gefunden, mäßig und ausdauernd. Gar nicht so wenige Interessierte verzichteten noch vor Ort. Es wurde von insgesamt 250 StarterInnen berichtet.

Rund Hamburg 2015

Das Wochenende vorher war heiß und schwül, Freitag hat es noch ordentlich geweht und heute am Sonntag gab es ein wenig Regen. Wir haben das mit dem Wetter am Sonnabend exzellent hinbekommen. Eben über 20 Grad, kaum Wind und überwiegend heiter. Gute Bedingungen zum Radfahren und für Rund Hamburg. Wir hatten 129 zahlende Teilnehmer. Ein Brevet wird nicht ausgeschildert und unsere Organisation zeigt auch noch an einigen anderen Stellen Mut zur Lücke. Solange es den Beteiligten am Ende Spaß gemacht hat, ist alles in Ordnung. Es war in Ordnung!

Deutsche Meisterschaft der Senioren

Auf der anderen Seite der Elbe gehört Harburg noch zu Hamburg. Karl-Heinz Knabenreich hatte die Deutsche Meisterschaft der Senioren an Land, nach Harburg gezogen. Der Harburger-Turnerbund feiert in diesem Jahr das 150 jährige Bestehen, da kann man sich auch mal eine Deutsche Meisterschaft gönnen. Karl-Heinz war 1992 / 1993 Vorsitzender des Hamburger Radsportverbands. Im Jahre 2005 feierte Endspurt den 100. Geburtstag. Er war damals 2. Vorsitzender beim RVH und hat mit einer Rede gratuliert. Deshalb gehört es sich, über die DM auf unserer Homepage zu berichten, auch wenn kein Endspurtler dabei war.wink

Der Koffer in Berlin

Dierk organisiert jedes Jahr ein erweitertes Radwochenende in Berlin. Freitag geht es mit einem exklusiven Besichtigungsprogramm los. Diesmal waren wir im Kommunalverkehrsdepot des Technikmuseums. Es handelt sich um die ehemalige Schnelltriebwagenhalle Reichsbahn ("Fliegender Hamburger"). Direkt daneben entstehen neue Wohnblöcke. Danach konnten wir uns noch den Schwerlastkörper ansehen. Mit dem Betonblock sollte die Belastungsfähigkeit des Berliner Untergrunds für die Monumentalbauten nach Hitlers Endsieg getestet werden.

Elchtest auf der Radrennbahn im Radio

Ich hatte es etwas großspurig als offene Endspurt-Bahnmeisterschaft in Kombination mit der Abnahme des Radsportabzeichens angekündigt. Und grundsätzlich hat sich der Plan auch bewährt. Die Radrennbahn ist ein sehr guter Ort um die Geschicklichkeits- und Sprintprüfungen auf spielerische Weise miteinander zu verbinden. Das war der große Spaß für Jung und Alt. Sogar das Radio war da. Alles gut! Einerseits .. 

Mit Germania durch Auen und Moore

Am 21.06.2015 hat die RV Germania schon zum 28.Mal die Radtourenfahrt „Durch Auen und Moore“ veranstaltet. Der Wetterbericht war eher verhalten, bedeckt und später auch ein wenig Regen, war angesagt. Um 9:00 Uhr schien die Sonne, zwischendurch gab es auch mal Wolken, aber es blieb trocken. Richtig warm war es allerdings nicht. Ich wechselte an der Kontrollstelle das kurze Trikot gegen das Lange. Fahrradsternfahrt und die Vollsperrung der nahegelegenen Autobahn A7 konnte fast 700 TeilnehmerInnen nicht vom Start in Norderstedt abhalten. Es waren wohl auch an die 10 Endspurtler dabei. Und es hat sich gelohnt.

Vereins Historie (8): Hamburger Mannschaftsmeister 1949


 

Vereins Historie (7): Die Jagd um Eimsbüttels Häuser / Hans Lenck Gedenk Rennen


 
In Gedenken an den tödlich verunglückten Hans Lenck.
 

Vereins Historie (6): Werner Potzernheim


Der erfolgreichste Radsporter, der aus unseren Reihen hervorgegangen ist! Mehrfacher Deutscher Meister, Olympia Bronze-Medaillen-Gewinner 1952, mehrfacher Weltmeisterschaftsteilnehmer und Profi.
 
Das Bild zeigt ihn als Gewinner des Hans-Lenck-Gedenk Rennens 1949.
 

Doch kein Regengott

Um halb sieben regnete es noch, 20 Kilometer von Volksdorf entfernt. Im letzten Jahr hatte die Veranstaltung der RG Hamburg, Nord Cup kombiniert mit Deutschland Cup und RTF, stark unter dem Wetter gelitten. Diese Jahr wieder? Ist Harald ein Regengott? Das ist keine Freude für den Lastwagenfahrer im Epos „Per Anhalter durch die Galaxis“ und für einen RTF-Organisator schon gar nicht. Es wurde trockner, die Marathonfahrer hatten zwar noch nasse Straßen, aber keinen Regen. Und für den 9:00 Uhr Start der RTF Fahrer war das alles kein Thema mehr.

Triathlon: Hamburger Meisterschaften Mitteldistanz - 2 x 2. Platz AK

Matthias Kufa und Thomas Heyer erreicht beim Vierlanden Triathlon jeweils 2. Plätze in ihrer Altersklasse in der Hamburger Meisterschaftswertung. Glückwunsch!
 

Architektur und Brevet

Vom Elbauen-Göhrde-Brevet des S.C.Hammaburg

So ein neues Bauwerk, das man vorzeigen kann, kommt besser, als bestehendes zu erhalten. Deshalb verdienen Architekten mehr als Hausmeister. Für den Topf Farbe fehlt das Geld, während für das neue Prestige, nichts gut genug ist. Abgesehen von diesen düsteren Gedanken, hat mir der Startort  des Hammaburger Brevets am Schulzentrum Krieterstraße (Wilhelmsburg) durchaus gefallen. Nur die verglasten Türen zu den Sanitärraumen, fand ich leicht irritierend.

William Lindley und die Tour nach Bergedorf

Der Hamburger Hauptbahnhof gehört zu den größten in Deutschland, zumindest wenn man den täglichen Strom der Reisenden zählt. Wir hatten auch eine kleine Reise vor uns, nicht mit der Bahn, sondern mit unserer Zeitmaschine, dem Fahrrad. Und wenn man gut 170 Jahre zurück will, dann geht es  nicht um Sekunden. Und selbst der Hauptbahnhof, 1906 fertig geworden, ist viel zu jung. Wir wollten zu den Wurzeln, zum Ursprung der Eisenbahn.

Organisation und Helfer für Rad-Touren-Fahrten

So eine RTF wird noch besser, das Touren-Angebot größer, wenn die Vereine sich gegenseitig unterstützen. Man selber hat mehr Spaß, wenn man mal mitgemacht hat, eine Veranstaltung mit auf die Beine zu stellen. Mitmachen können alle. Auch Du!

Babylon und Pfingsten

Man freut sich über den zusätzlichen freien Tag und freut sich, dass man Zeit zum Rad fahren hat. Wenn man sich zusätzlich fragt, wie war das eigentlich mit Pfingsten, was wird da gefeiert, dann war man beim Radgottesdienst in Neuengamme. Das Wetter war am Pfingstmontag bedeckt und die Beteiligung erschien zuerst sehr übersichtlich, aber letztlich war die Kirche dann doch gut gefüllt.

BMX am Pfingstsonntag

Im letzten Jahr hat die RG Hamburg die BMX Bahn in Farmsen eingeweiht. Die Bahn erfüllt sportlich die internationalen Normen und gilt somit als olympiatauglich. Auch wenn die Bahn selber top ist, für das Umfeld gilt das sicher nur mit Einschränkungen. Aber toller Sport ist möglich und den sollte man sich anschauen. Am Pfingstwochenende war die BMX Bundesliga zu Gast und im übernächsten nächsten Jahr kommen die Deutschen Meisterschaften nach Hamburg.  

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